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Ex Machina 2: Zeichen (Comic)

Brian K. Vaughan, Tony Harris, Tom Feister, JD Mettler u. a.
Ex Machina 2
Zeichen
(Ex Machina Vol. 2: Tag (6 - 10), DC/Wildstorm, USA, 2007)
Aus dem Amerikanischen von Claudia Fliege
Titelillustration von Tony Harris
Panini, 2007, Paperback, 132 Seiten, 14,95 EUR, ISBN 978𣛮6607�545-0

Von Britta van den Boom

B黵germeister Hundred, der ehemalige Superheld 俆he Great Machine�, der die F鋒igkeit besitzt, mit Maschinen reden und ihnen befehlen zu k鰊nen, versucht eigentlich, nur noch ein normaler Politiker zu sein und die Regierungsgesch鋐te der Stadt New York gut � und zuweilen etwas unkonventionell � zu leiten. F黵 die B黵ger der Stadt ist es aufregend genug, dass er den Entschluss fasst, entgegen allen Regeln offiziell zwei Homosexuelle miteinander zu verheiraten, und die ideologischen und politischen 躡erlegungen hierzu nehmen einen gro遝n Raum der Geschichte ein.

Doch die Hauptstory l鋟ft auf einer ganz anderen Ebene ab. Die r鋞selhafte Maschine, die damals in den H鋘den des Bauingenieurs Hundred explodierte und ihn ver鋘derte, dr鋘gt sich zur點k in seine Gegenwart, und zwar in Form eines Symbols auf einem Bruchst點k der Au遝nh黮le. Das nicht zu entschl黶selnde Zeichen ver鋘dert die Psyche der Leute, die es betrachten, und ist der Ausl鰏er f黵 eine bestialische Mordserie, als es an den W鋘den der Untergrundbahn als Graffiti auftaucht.
Obwohl es gelingt herauszufinden, wer hinter den Morden steckt, bleiben der B黵germeister und der Leser gleicherma遝n verwirrt und unwissend 黚er die wahren Eigenschaften des Symbols, seine Herkunft und seine 侫bsicht� � denn irgendwie scheint es einen Geist hinter alledem zu geben, der einen d黶teren Plan verfolgt, in dem 俆he Great Machine� eine Rolle spielt, ob es ihm nun gef鋖lt oder nicht.


Die Geschichte 刏eichen� ist spannend, abwechslungsreich und ganz sicher nichts f黵 die Leser, die sich unter einer Superheldengeschichte heroische Gestalten vorstellen, die unterwegs sind, um gegen Superschurken zu k鋗pfen und die Welt zu retten. B黵germeister Hundred ist ein realer Mensch mit Fehlern und Zweifeln, mit ganz echten Problemen und Zielen - seine Fertigkeiten sind n黷zlich, charakterisieren ihn aber nicht. Auch die Leute in seiner Umgebung bekommen Raum, sich zu entwickeln und echte Personen zu werden, die 黚er sonst allzu verbreitete Schablonen hinaus reichen.
Zusammen mit dem realistischen Zeichenstil und der angenehmen Kolorierung, die sich in den Panels oft nur auf wenige Farben beschr鋘kt, erreicht 凟x Machina� damit eine Dichte, die den Leser in eine komplexe Welt mit nimmt, in der sich Realit鋞 und Phantastik gekonnt vermischen.
Als mittlerer Band der kleinen Serie steht 刏eichen� zwar in sich abgeschlossen, hat aber nat黵lich vorne und hinten lose F鋎en, die ihn mit 凞ie ersten hundert Tage� und 凢akt vs. Fiktion� verkn黳fen. Ungew鰄nlich, eindringlich und zuweilen auch erschreckend ist der Comic von Vaughan und Harris ein gelungenes Werk jenseits aller Comic-Kategorien.

hinzugefügt: March 15th 2009
Tester: Britta van den Boom
Punkte:
zugehöriger Link: Panini
Hits: 3397
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